OUTBREAK; LAS VEGAS
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LAS VEGAS

The city never sleeps. Apparently, neither do the dead.
JOIN THE SURVIVORS
6 Jahre nach dem Ausbruch APR/2042-JUN/2042
Wetter APR 20°C // MAI 25°C // JUN 30°C
Stromverfügbarkeit max. 42%
Zombieaktivität HOCH
01 / WELCOME

Glitter & Brains

Willkommen in Las Vegas, wo selbst das Ende der Welt noch glitzert und blinkt! Dies ist ein L3/S3/V3 geratetes Board. Du stehst auf Zombies, Chaos, Drama und eine ordentliche Portion schwarzen Humor? Dann sei kein NPC, sondern erstell dir einen Überlebenden.
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02 / MAIN STAGE
Basti Jinx Natsch
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03 / DEAD AIR FM

VERY QUESTIONABLE NEWS

27/09/2026 # Das Outbreak ist eröffnet! Die Tore stehen offen, die Zombies grooven rum, und die Überlebenden vertreiben sich die Zeit bis zum Tod. Wer jetzt noch keinen Unterschlupf hat, sollte sich beeilen. Klopapier ist bereits knapp. Wir freuen uns auf euch! Überleben ist Glückssache, Witz und Splatter hingegen garantiert.
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OUTBREAK TRANSMISSION

Versorgung

OUTBREAK: LAS VEGAS // DATABASE
Versorgung
INFORMATION // CLASSIFIED // ACCESS GRANTED

Sechs Jahre nach dem Ausbruch ist Las Vegas ein Ort, an dem man sehr schnell lernt, dass selbstverständlich ein ausgesprochen gefährliches Wort ist. Strom ist nämlich nicht selbstverständlich. Warmes Wasser ist nicht selbstverständlich. Ein voller Tank ist schon fast ein Lottogewinn. Und wer behauptet, jederzeit an alles heranzukommen, hat entweder gerade sehr viel Glück gehabt oder lügt. Was heute noch funktioniert, funktioniert vor allem deshalb, weil irgendjemand irgendwann beschlossen hat, es nicht einfach aufzugeben. Was früher in riesigen Mengen vorhanden war, wird inzwischen gesucht, getauscht, rationiert, wieder verwendet und manchmal auch aus Dingen herausgeholt, die eigentlich längst als Schrott gelten.

TREIBSTOFF
Treibstoff gehört inzwischen zu den wertvollsten Ressourcen überhaupt. In den ersten Monaten nach dem Ausbruch wurde genommen, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Tankstellen wurden geleert, Fahrzeuge ausgepumpt, Kanister gefüllt und Vorräte gebunkert. Drei Jahre später sieht die Sache deutlich weniger rosig aus. Die meisten leicht zugänglichen Benzinvorräte sind verschwunden oder schlicht nicht mehr brauchbar. Vereinzelt lassen sich noch Tankstellen finden, deren unterirdische Tanks niemand erreicht oder geplündert hat, besonders irgendwo weit draußen, wo die Zivilisation schon vor dem Ausbruch nicht besonders dicht besiedelt war. Auch in verlassenen Lastwagen, Bussen, Baumaschinen und anderen Fahrzeugen schlummert gelegentlich noch ein brauchbarer Vorrat. Besonders begehrt ist Diesel, denn ältere Dieselmotoren lassen sich unter Umständen auch mit gefiltertem Pflanzenöl oder entsprechenden Mischungen betreiben. Das ist nicht unbedingt gesund für den Motor, aber nach drei Jahren Apokalypse nimmt man, was man kriegen kann. Die Sentinels verfügen über die zuverlässigste Treibstoffquelle der Region und fördern und verarbeiten Diesel in begrenztem Umfang. Wer dort tanken möchte, sollte allerdings über etwas verfügen, das die Sentinels ebenfalls interessant finden.

Ein Auto zu besitzen bedeutet übrigens längst nicht mehr automatisch, auch irgendwohin fahren zu können. Viele Straßen sind von ausgebrannten Fahrzeugen, eingestürzten Gebäudeteilen, Schutt und anderem postapokalyptischen Gerümpel blockiert. Dazu kommt der Sand der Mojave-Wüste, der sich mit beeindruckender Beharrlichkeit seinen Weg in die Stadt bahnt und offenbar beschlossen hat, Las Vegas langsam wieder in Wüste zu verwandeln. Fahrzeuge, die noch funktionieren, werden deshalb gehegt und gepflegt, als wären sie Familienmitglieder. Manche werden vermutlich sogar besser behandelt. Große Fahrzeuge kommen vor allem bei längeren Strecken oder Transporten zum Einsatz, während sich für kurze Wege E-Bikes und E-Scooter großer Beliebtheit erfreuen. Sie brauchen keinen Treibstoff, sind relativ leise und können während der verfügbaren Stromzeiten geladen werden. Vorausgesetzt natürlich, man findet eine Straße, auf der man nicht alle fünf Meter über einen Autowrack springen muss. Flugzeuge und Hubschrauber gehören dagegen endgültig zur Vergangenheit. Kerosin ist praktisch nicht mehr verfügbar und die Infrastruktur, die für einen sicheren Flugbetrieb notwendig wäre, existiert ohnehin nicht mehr. Wer heute über Las Vegas fliegt, tut das nur noch in seinen Träumen.

STROM
Elektrizität gibt es noch. Nur eben nicht dann, wenn man sie gerade braucht. Die verbliebenen Gemeinschaften nutzen Generatoren, Solaranlagen und alles, was vom alten Stromnetz noch irgendwie funktioniert. Trotzdem sind die verfügbaren Mengen begrenzt und Strom wird deshalb rationiert. Aktuell kann man ungefähr zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 20 Uhr und 0 Uhr nachts mit einer funktionierenden Stromversorgung rechnen. Diese Zeiten werden genutzt, um Akkus zu laden, Funkgeräte zu betreiben, elektrische Geräte zu verwenden und alles andere zu erledigen, was ohne Steckdose ziemlich schwierig wird. Wer um 13:07 Uhr feststellt, dass sein E-Bike noch acht Prozent Akku hat, darf sich auf einen sehr langen Spaziergang freuen. Kühlschränke, medizinische Geräte, Funktechnik und wichtige Werkzeuge werden bevorzugt mit Strom versorgt. Privater Luxus steht auf der Prioritätenliste ungefähr dort, wo er hingehört: ziemlich weit unten. Warmes Wasser aus der Leitung gibt es übrigens nicht mehr. Wer heißes Wasser möchte, darf es selbst herstellen und zwar auf dem Herd, über einem Feuer oder auf jede andere halbwegs vernünftige Art und Weise. Duschen ist damit kein Komfort mehr, sondern ein kleines logistisches Projekt.

WASSER
Wasser ist in der Wüste natürlich eine besonders wichtige Angelegenheit. Las Vegas war schon vor dem Ausbruch kein Ort, an dem der Himmel regelmäßig große Mengen davon verschenkte, und daran hat sich nichts geändert. Die verbliebenen Gemeinschaften greifen deshalb auf den Lake Mead, den Colorado River, Brunnen und andere noch nutzbare Wasserquellen zurück. Wasser wird gesammelt, transportiert, aufbereitet und rationiert. Niemand lässt heute mehr minutenlang den Wasserhahn laufen, während er darüber nachdenkt, was er eigentlich trinken möchte. Wasser aus natürlichen Gewässern muss grundsätzlich behandelt werden. Abkochen, Filtern oder andere Formen der Aufbereitung sind Pflicht, denn klares Wasser bedeutet nicht automatisch sauberes Wasser. Krankheitserreger brauchen schließlich keinen funktionierenden Staat, um ihren Job zu machen. Wer sich aus Bequemlichkeit direkt aus einem Fluss bedient, darf sich im Anschluss also nicht wundern, wenn sein Körper plötzlich eigene Pläne entwickelt.

NAHRUNG
Beim Essen ist die Lage erstaunlicherweise weniger hoffnungslos, als man zunächst vermuten könnte, zumindest, wenn man seine Ansprüche ein wenig nach unten korrigiert. Frisches Obst im Supermarkt? Vergiss es. Tiefkühlpizza? Nur, wenn du einen sehr gut funktionierenden Gefrierschrank und ausgesprochen viel Glück hast. Die heutige Versorgung besteht aus einer Mischung aus Eigenanbau, Tierhaltung, Jagd, alten Vorräten und Handel. Besonders Horizon ist hier gut aufgestellt. Gemüse, Kräuter, Getreide und andere Nutzpflanzen werden angebaut, dazu kommt die Geflügelzucht. Überschüsse werden nicht einfach weggeworfen, sondern gegen andere dringend benötigte Güter eingetauscht. In der Mojave gibt es außerdem noch Tiere, die gejagt werden können, darunter Wüstenkaninchen, Hasen und verschiedene Wachtelarten. In geeigneten Gebieten kommen auch Maultierhirsche und Dickhornschafe vor. Die Jagd ist allerdings kein Selbstbedienungsbuffet. Je mehr Menschen auf die verbliebenen Tiere angewiesen sind, desto stärker werden die Bestände belastet. Und dann existieren da noch die kleinen Schätze, die seit drei Jahren irgendwo darauf warten, entdeckt zu werden. In verlassenen Häusern, Tankstellen, Motels, Geschäften und Lagerhallen lassen sich noch immer Konserven, Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Trockenwaren und andere haltbare Lebensmittel finden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist dabei eher eine Empfehlung als ein Todesurteil. Eine Dose Bohnen wird schließlich nicht um Mitternacht plötzlich zum Attentäter, nur weil ein Datum auf ihrem Etikett steht. Trotzdem wird geprüft, gerochen und im Zweifel lieber etwas anderes gegessen. Was heute frisch auf dem Teller landet, wurde angebaut, gezüchtet, gejagt oder mit viel Glück ertauscht. Und ja, irgendwann entwickelt man erstaunlich hohe Ansprüche an eine Dose Bohnen. Manche Menschen würden vermutlich inzwischen einen kleinen Krieg für eine wirklich gute Tomate anfangen.

ÖKONOMIE
Geld hat einen Großteil seines ursprünglichen Wertes verloren. Niemand interessiert sich besonders dafür, ob ein Stück Papier einmal zehn oder hundert Dollar wert war, wenn man es weder essen noch damit fahren kann. Stattdessen wird getauscht. Nahrung, Wasser, Medikamente, Munition, Werkzeug, Ersatzteile, Kleidung, Batterien und vor allem Treibstoff besitzen einen tatsächlichen Wert. Und daneben gibt es etwas, das mindestens genauso wertvoll geworden ist: Informationen. Wer weiß, wo eine noch nicht geplünderte Tankstelle steht, welche Straße passierbar ist, wo Wasser gefunden wurde oder welche Gruppe gerade welches Gebiet kontrolliert, besitzt Wissen, das sich hervorragend gegen andere Dinge eintauschen lässt. In den neutraleren Gebieten rund um die Fremont Street floriert dieser Handel besonders stark. Dort wechseln Waren, Dienstleistungen und Informationen den Besitzer, während jeder Beteiligte so tut, als würde er dem anderen selbstverständlich vertrauen. Was ungefähr so lange funktioniert, bis jemand merkt, dass er übers Ohr gehauen wurde.

BEVÖLKERUNG
Las Vegas war einst eine Metropole mit Millionen Menschen. Heute wäre eine Menschenmenge von mehreren tausend Personen bereits eine ziemlich beeindruckende Angelegenheit. Im Gebiet von Las Vegas kann man von ungefähr 1500 Überlebenden ausgehen. Davon entfallen grob 350 bis 450 auf die Sentinels, 300 bis 400 auf Horizon, 200 bis 300 auf die Freaks und 300 bis 400 auf die unabhängigen Bewohner rund um die Fremont Street. Dazu kommen kleinere Gruppen, verstreute Einzelpersonen und Menschen, die sich bewusst keiner Fraktion angeschlossen haben. Die Zahlen sind natürlich nur Schätzungen, denn niemand führt nach drei Jahren Apokalypse besonders gewissenhaft eine Einwohnerstatistik.

Trotz der geringen Bevölkerungszahl ist man nicht automatisch wochenlang allein unterwegs. In den besiedelten Gebieten, an Handelsplätzen, Wasserstellen und wichtigen Verkehrswegen kann man durchaus regelmäßig auf andere Menschen treffen. Außerhalb dieser Gebiete sieht das anders aus. Wer sich durch abgelegene Teile der Mojave bewegt, kann stunden- oder tagelang niemandem begegnen. Genau deshalb ist eine menschliche Begegnung dort immer etwas Besonderes. Sie kann bedeuten, dass man gerade einen Händler, einen Scout oder einen hilfesuchenden Überlebenden gefunden hat. Sie kann aber ebenso bedeuten, dass jemand anderes gerade beschlossen hat, dass dein Rucksack wesentlich interessanter ist als deine Persönlichkeit. In einer Welt mit ungefähr 1500 Menschen ist jeder Fremde selten genug, um interessant zu sein und gefährlich genug, um trotzdem vorsichtig zu bleiben.

MEDIZIN
Nach drei Jahren Apokalypse ist medizinische Versorgung vor allem eines: Mangelware. Krankenhäuser und Arztpraxen wurden geplündert, aufgegeben oder irgendwann schlicht unbrauchbar, weil Strom, Wasser und Personal fehlten. Medikamente wie Antibiotika, Schmerzmittel, Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial sind entsprechend wertvoll und werden nur noch eingesetzt, wenn es wirklich nötig ist. Besonders die Sentinels können noch auf medizinische Ausrüstung, ausgebildetes Personal und eigene funktionierende Labore zurückgreifen und besitzen damit die beste medizinische Versorgung der Region. Horizon setzt stärker auf medizinisch geschulte Bewohner, Hygiene, improvisierte Behandlung und das, was sich aus der Umgebung gewinnen lässt. Bei den Freaks gilt dagegen eher die Philosophie: Wenn es nicht mehr blutet, war es vermutlich erfolgreich. Rund um die Fremont Street wird mit Dingen behandelt, die eben gerade verfügbar sind. Ärzte, Krankenschwestern oder andere medizinisch ausgebildete Menschen sind überall hoch willkommen. Ein gebrochenes Bein ist heute schließlich nicht mehr automatisch ein Fall für die Notaufnahme, sondern eher ein guter Grund, sich sehr glücklich zu schätzen, wenn irgendwo überhaupt jemand weiß, an welchem Ende des Patienten man anfangen sollte.

KOMMUNIKATION
Handys, Festnetz und Internet gehören inzwischen genauso zur Vergangenheit wie eine funktionierende Zivilisation. Mobilfunkmasten, Server und die dazugehörige Infrastruktur sind größtenteils zerstört oder längst ohne Strom, weshalb Funkgeräte das einzige zuverlässige Kommunikationsmittel darstellen. Innerhalb des Großraums Las Vegas können Handfunkgeräte je nach Gerät, Gelände und Standort einige Kilometer überbrücken. Größere Reichweiten sind nur über leistungsfähigere Anlagen oder Relaisstationen möglich. Entsprechend gibt es verschiedene regionale Frequenzen und Kanäle für Handel, Scouts, Notfälle und allgemeine Kommunikation. Die Sentinels unterhalten ein eigenes, besser geschütztes Funknetz, während alle anderen hauptsächlich auf handelsübliche Handfunkgeräte angewiesen sind. Verschlüsselte Kommunikation ist selten, weshalb grundsätzlich jeder mithören kann, der zufällig auf derselben Frequenz landet. Wer also unbedingt verkünden möchte, dass er gerade drei Kanister Diesel, einen Sack Reis und eine Kiste Antibiotika gefunden hat, darf sich anschließend nicht wundern, wenn plötzlich erstaunlich viele Menschen wissen wollen, wo genau er diese wunderbaren Dinge gefunden hat.

SHORT
  • Krankenhäuser und Arztpraxen größtenteils aufgegeben oder geplündert
  • Medikamente und Verbandsmaterial sind seltene und wertvolle Ressourcen
  • Antibiotika, Schmerzmittel und Desinfektionsmittel werden rationiert
  • die Sentinels und Horizon verfügen über die beste medizinische Versorgung
  • Ärzte und medizinisch geschulte Personen sind besonders wertvoll
  • keine Handys, kein Festnetz, kein Internet
  • Funkgeräte sind das einzig zuverlässige Kommunikationsmittel
  • Handfunkgeräte funktionieren hauptsächlich innerhalb des Großraums Las Vegas
  • verschiedene Frequenzen für Handel, Scouts, Notfälle und allgemeine Kommunikation
  • Mithören ausdrücklich inklusive




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