The Sentinels
FACTIONS // CLASSIFIED // ACCESS GRANTED
Die Sentinels sind weniger eine Gruppe von Überlebenden als der Versuch, aus den Trümmern der alten Welt wieder einen Staat zu bauen – vorzugsweise einen mit funktionierenden Stromleitungen, geladenen Waffen und sehr wenig Mitspracherecht für Menschen, die keine Uniform tragen. Ihre Struktur ist klassisch militärisch aufgebaut: An der Spitze steht der Commander General, der die strategischen Entscheidungen trifft, während der Council of Inquiry stets aus sechs bis zehn hochrangigen Wissenschaftlern Forschung, Technologieeinsatz und ethische Richtlinien überwacht. Wobei "ethisch" bei den Sentinels gelegentlich ein erstaunlich dehnbarer Begriff sein kann. Darunter stehen das Sentinel Corps, eine Elite aus hochgerüsteten Soldaten und Spezialtruppen, sowie die Archivists, Tech- und Datenexperten, die alte Dokumente, Server, medizinische Geräte und Computer sichern und analysieren. Unterstützt werden sie von den Field Engineers, die sich um Mechanik, Stromversorgung, Reparaturen und Kampftechnik kümmern. Ganz unten - oder besser gesagt am Anfang ihrer Karriere - stehen die Initiates, deren Aufnahme in die Gemeinschaft alles andere als ein gemütliches Bewerbungsgespräch mit Kaffee und Keksen ist.
Die Mitglieder der Sentinels stammen überwiegend aus militärischen, sicherheitsdienstlichen, wissenschaftlichen und technischen Bereichen oder waren früher an Universitäten tätig. Auch Kinder werden innerhalb der Gemeinschaft ausgebildet, werden jedoch erst ab einem bestimmten Alter zur aktiven Truppe gehören. Ihr Stützpunkt befindet sich auf einem Teil der Nellis Air Force Base, der mit Panzertoren, improvisierten Anti-Zombie-Mauern, teilweise wiederhergestellten Radar- und Funkanlagen sowie großen Werkhallen für Fahrzeuge und Rüstungen ausgestattet ist. In den ehemaligen Bunkern befinden sich Forschungslabore, während Trainingsfelder und Schießstände dafür sorgen, dass niemand vergisst, wie man eine Waffe benutzt oder zumindest, wie man sie möglichst überzeugend hält. Der zivile Bereich ist strikt vom militärischen getrennt, denn selbst nach dem Ende der Zivilisation gibt es offenbar noch Dinge, die man lieber nicht miteinander vermischt.
Die Sentinels verfolgen ein klares Ziel: Sie wollen eine neue Zivilisationsordnung errichten, die auf Technik, Disziplin und Kontrolle basiert. Ihrer Überzeugung nach hat die Menschheit ohne eine klare Hierarchie und technologische Überlegenheit keine langfristige Überlebenschance. Deshalb bergen und restaurieren sie alte Technologien, erforschen die Infizierten und suchen nach Möglichkeiten, Zombies zu bekämpfen oder sogar zu kontrollieren. Gleichzeitig reinigen sie strategisch wichtige Gebiete und treiben deren Wiederaufbau voran. Langfristig träumen sie von einer Art Vorläuferstaat in Nevada, denn wenn schon die Welt untergeht, kann man sie anschließend wenigstens ordentlich verwalten.
In ihren eigenen Augen sind die Sentinels selbstverständlich die Guten. Sie schützen Menschen, sichern Wissen und kämpfen für die Zukunft der Menschheit. Das Problem ist nur, dass ihre Vorstellung von Schutz ausgesprochen wenig Raum für Widerspruch lässt. Zwangsrekrutierungen können vorkommen, Strafen sind hart bis drakonisch und schwächere oder neutrale Gruppen werden nicht selten mit einer Mischung aus Herablassung und professioneller Ungeduld behandelt. Auch ihre wissenschaftliche Forschung bewegt sich gelegentlich gefährlich nah an der Grenze dessen, was andere Menschen noch als moralisch vertretbar betrachten würden. Für Außenstehende sind die Sentinels deshalb gleichzeitig gefährlich, wertvoll und unheimlich: Ihre Organisation, ihr Schutz und ihre Technologie machen sie zu einem mächtigen Verbündeten, ihre Effizienz wirkt beeindruckend, und ihre Ideologie lässt durchaus die Frage offen, ob hier gerade eine neue Zivilisation entsteht oder lediglich eine sehr gut organisierte Tyrannei mit funktionierendem Funkgerät.
Die Mitglieder der Sentinels stammen überwiegend aus militärischen, sicherheitsdienstlichen, wissenschaftlichen und technischen Bereichen oder waren früher an Universitäten tätig. Auch Kinder werden innerhalb der Gemeinschaft ausgebildet, werden jedoch erst ab einem bestimmten Alter zur aktiven Truppe gehören. Ihr Stützpunkt befindet sich auf einem Teil der Nellis Air Force Base, der mit Panzertoren, improvisierten Anti-Zombie-Mauern, teilweise wiederhergestellten Radar- und Funkanlagen sowie großen Werkhallen für Fahrzeuge und Rüstungen ausgestattet ist. In den ehemaligen Bunkern befinden sich Forschungslabore, während Trainingsfelder und Schießstände dafür sorgen, dass niemand vergisst, wie man eine Waffe benutzt oder zumindest, wie man sie möglichst überzeugend hält. Der zivile Bereich ist strikt vom militärischen getrennt, denn selbst nach dem Ende der Zivilisation gibt es offenbar noch Dinge, die man lieber nicht miteinander vermischt.
Die Sentinels verfolgen ein klares Ziel: Sie wollen eine neue Zivilisationsordnung errichten, die auf Technik, Disziplin und Kontrolle basiert. Ihrer Überzeugung nach hat die Menschheit ohne eine klare Hierarchie und technologische Überlegenheit keine langfristige Überlebenschance. Deshalb bergen und restaurieren sie alte Technologien, erforschen die Infizierten und suchen nach Möglichkeiten, Zombies zu bekämpfen oder sogar zu kontrollieren. Gleichzeitig reinigen sie strategisch wichtige Gebiete und treiben deren Wiederaufbau voran. Langfristig träumen sie von einer Art Vorläuferstaat in Nevada, denn wenn schon die Welt untergeht, kann man sie anschließend wenigstens ordentlich verwalten.
In ihren eigenen Augen sind die Sentinels selbstverständlich die Guten. Sie schützen Menschen, sichern Wissen und kämpfen für die Zukunft der Menschheit. Das Problem ist nur, dass ihre Vorstellung von Schutz ausgesprochen wenig Raum für Widerspruch lässt. Zwangsrekrutierungen können vorkommen, Strafen sind hart bis drakonisch und schwächere oder neutrale Gruppen werden nicht selten mit einer Mischung aus Herablassung und professioneller Ungeduld behandelt. Auch ihre wissenschaftliche Forschung bewegt sich gelegentlich gefährlich nah an der Grenze dessen, was andere Menschen noch als moralisch vertretbar betrachten würden. Für Außenstehende sind die Sentinels deshalb gleichzeitig gefährlich, wertvoll und unheimlich: Ihre Organisation, ihr Schutz und ihre Technologie machen sie zu einem mächtigen Verbündeten, ihre Effizienz wirkt beeindruckend, und ihre Ideologie lässt durchaus die Frage offen, ob hier gerade eine neue Zivilisation entsteht oder lediglich eine sehr gut organisierte Tyrannei mit funktionierendem Funkgerät.
SHORT
- Militärische Hierarchie mit Commander General und streng geregelten Rängen
- 6–10 Wissenschaftler (Council of Inquiry) bestimmen Forschung, Technologieeinsatz und ethische Grenzen
- Sentinel Corps bestehend aus Elite-Soldaten und Spezialtruppen, hochgerüstet und bestens ausgebildet
- Geschützter Stützpunkt auf der Nellis AFB mit Panzertoren, Mauern, Radar und Funkanlagen
- Archivists und Techniker bergen, sichern und restaurieren altes Wissen und Equipment
- Zombies werden intensiv erforscht, inklusive der Frage, ob man sie bekämpfen oder kontrollieren kann
- Initiates müssen extrem strenge Prüfungen bestehen, auch Kinder werden früh ausgebildet
- die Sentinels glauben an Ordnung, Disziplin, technische Überlegenheit und klare Hierarchien
- Moralische Grauzone: Zwangsrekrutierung, drakonische Strafen und ethisch fragwürdige Experimente sind möglich
- wirken nach außen technologisch wertvoll und beeindruckend organisiert, aber ebenso gefährlich, unheimlich und potenziell tyrannisch