OUTBREAK; LAS VEGAS
⚠ OUTBREAK STATUS: ACTIVE


LAS VEGAS

The city never sleeps. Apparently, neither do the dead.
JOIN THE SURVIVORS
6 Jahre nach dem Ausbruch APR/2042-JUN/2042
Wetter APR 20°C // MAI 25°C // JUN 30°C
Stromverfügbarkeit max. 42%
Zombieaktivität HOCH
01 / WELCOME

Glitter & Brains

Willkommen in Las Vegas, wo selbst das Ende der Welt noch glitzert und blinkt! Dies ist ein L3/S3/V3 geratetes Board. Du stehst auf Zombies, Chaos, Drama und eine ordentliche Portion schwarzen Humor? Dann sei kein NPC, sondern erstell dir einen Überlebenden.
READ THE STORY →
02 / MAIN STAGE
Basti Jinx Natsch
MEET THE TEAM →
03 / DEAD AIR FM

VERY QUESTIONABLE NEWS

27/09/2026 # Das Outbreak ist eröffnet! Die Tore stehen offen, die Zombies grooven rum, und die Überlebenden vertreiben sich die Zeit bis zum Tod. Wer jetzt noch keinen Unterschlupf hat, sollte sich beeilen. Klopapier ist bereits knapp. Wir freuen uns auf euch! Überleben ist Glückssache, Witz und Splatter hingegen garantiert.
TUNE IN →


OUTBREAK TRANSMISSION

Das Virus

OUTBREAK: LAS VEGAS // DATABASE
Virus
INFORMATION // CLASSIFIED // ACCESS GRANTED

Niemand weiß heute noch genau, wo die Apokalypse begonnen hat. Was man weiß: Irgendwo in einem geheimen Labor, wurde ein Virus entwickelt, das ursprünglich als hocheffiziente Biowaffe gedacht war. Ziel war ein Erreger, der den menschlichen Körper möglichst lange funktionsfähig hält, während er gleichzeitig das Gehirn übernimmt. Der perfekte Soldat also: körperlich einsatzfähig, schmerzunempfindlich, aggressiv und ohne nennenswerte moralische Bedenken. Was bei der Planung offenbar niemand ausreichend berücksichtigt hatte, war, dass Menschen erstaunlich schlecht darin sind, gefährliche Dinge sicher aufzubewahren. Heute sind praktisch sämtliche Unterlagen über das Virus zerstört. Was genau man damals verändert hat, wie der Erreger ursprünglich konstruiert wurde und welche Schwachstellen er besitzt, weiß niemand mehr. Das ist ausgesprochen beruhigend, wenn man bedenkt, dass mittlerweile Milliarden Menschen davon betroffen waren.

Das Virus greift hauptsächlich das Gehirn und das zentrale Nervensystem an. Die ersten Symptome können unspektakulär wirken: Fieber, Kopfschmerzen, Orientierungslosigkeit, ungewöhnliches Verhalten. Danach wird es deutlich weniger charmant. Bereiche des Gehirns, die für Impulskontrolle, Angst, Aggression, Empathie und rationales Denken zuständig sind, werden zunehmend beeinträchtigt. Gleichzeitig bleibt der Körper erstaunlich lange funktionsfähig. Infizierte können laufen, rennen, Türen öffnen und auf Reize reagieren. Sie sind also keineswegs einfach wandelnde Leichen, sondern eher lebende Menschen, deren Verstand zunehmend von etwas anderem verdrängt wird. Erinnerungen und Sprache können verschwinden, die Fähigkeit zur Selbstkontrolle bricht zusammen, und Aggression wird zum dominierenden Verhalten. Irgendwann bleibt vor allem eines. Hunger, Bewegung und der ziemlich schlechte Wunsch, andere Menschen auseinanderzunehmen. Warum genau das Gehirn auf diese Weise reagiert, weiß niemand. Vermutlich hätte die Wissenschaft dazu gerne noch ein paar Antworten. Die Wissenschaft ist allerdings größtenteils tot.

Der Ausbruch selbst begann denkbar unspektakulär. Kein dramatischer Alarm und keine rote Warnleuchte. Stattdessen war ein Ventil in einer Sicherheitsanlage seit längerer Zeit wartungsbedürftig. Die Wartung wurde offenbar nicht mit der nötigen Dringlichkeit behandelt. Funktionierte ja noch irgendwie. Bis es eben nicht mehr funktionierte. Durch den Defekt konnte der Erreger aus dem abgeschirmten Laborbereich entweichen und Menschen innerhalb des Labors erreichen, die es - richtig geraten - nach draußen trugen. Wie viele Personen zuerst infiziert wurden, weiß niemand. Wahrscheinlich waren es nur wenige. Leider reichen wenige Menschen vollkommen aus, wenn niemand weiß, dass sie infiziert sind und diese Menschen anschließend nach Hause gehen, zur Arbeit fahren, einkaufen oder andere Menschen umarmen. Die Menschheit hat schon immer beeindruckende Wege gefunden, ihre eigenen Probleme zu vergrößern.

Innerhalb weniger Wochen tauchten weltweit die ersten ungewöhnlichen Fälle auf. Krankenhäuser meldeten Patienten mit extremen Verhaltensveränderungen und neurologischen Symptomen. Man versuchte verzweifelt, Ausbrüche einzudämmen. Quarantänen wurden eingerichtet, Flughäfen geschlossen, Städte abgeriegelt und erste Ausgangssperren verhängt. Es half ungefähr so gut, wie man erwarten würde, wenn gleichzeitig niemand genau wusste, wonach er eigentlich suchen sollte. Infizierte flohen aus Sperrzonen, Angehörige versteckten Erkrankte, Regierungen verschwiegen Ausbrüche und Menschen verließen ihre Heimatstädte, bevor überhaupt klar war, was passierte. Innerhalb weniger Monate hatte sich das Virus über Kontinente hinweg ausgebreitet. Aus einer geheimen Biowaffe war eine globale Katastrophe geworden. Und irgendwo saß vermutlich noch immer jemand und dachte sich, dass das SO nicht geplant war.

Nach etwa einem Jahr begann die Weltordnung sichtbar auseinander zu fallen. Krankenhäuser waren überfüllt, Lieferketten brachen zusammen, Lebensmittel wurden knapp und immer mehr Regionen verloren ihre Strom- und Wasserversorgung. Polizei und Rettungsdienste konnten die Lage nicht mehr kontrollieren. Militär wurde eingesetzt, zunächst zur Unterstützung, später zur Durchsetzung von Quarantänen und zur Sicherung kritischer Infrastruktur. Doch je mehr Gebiete zusammenbrachen, desto weniger funktionierte überhaupt noch. Menschen plünderten Geschäfte, Tankstellen und Lagerhäuser. Andere bildeten bewaffnete Gruppen, um ihre Familien zu schützen. Manche wollten helfen. Manche wollten herrschen. Manche wollten einfach nur eine Dose Bohnen, die ihnen niemand wieder wegnehmen konnte. Die Zivilisation begann, sich auf die wirklich wichtigen Fragen zu konzentrieren.

Spätestens nach zwei Jahren wurde aus der Pandemie ein Krieg. Militärische Einheiten wurden in stark betroffene Gebiete geschickt, ganze Städte und Stadtteile abgeriegelt und teilweise bombardiert oder zerstört, um die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Die Entscheidungen wurden zunehmend verzweifelter: Gebiete wurden aufgegeben, Menschen zurückgelassen und ganze Regionen als verloren betrachtet. Doch irgendwann kämpfte das Militär nicht mehr nur gegen die Infizierten. Einheiten spalteten sich, Regierungen verloren die Kontrolle und Soldaten standen plötzlich anderen Soldaten gegenüber. Gleichzeitig brachen in vielen Städten Bürgerkriege aus. Einwohner gegen Einwohner. Militär gegen Militär. Überlebende gegen Plünderer. Menschen gegen Menschen. Die Zombies waren damit zwar noch immer das größte Problem, aber die Menschheit hatte offenbar beschlossen, sich vorsichtshalber selbst noch ein paar weitere zu machen.

Nach ungefähr drei Jahren war die alte Welt praktisch am Ende. Regierungen waren zusammengebrochen oder hatten nur noch über kleine Gebiete Kontrolle. Grenzen bedeuteten kaum noch etwas, internationale Kommunikation war weitgehend zerstört und die globale Infrastruktur lag in großen Teilen brach. Strom, sauberes Wasser, funktionierende Krankenhäuser, Treibstoff und Ersatzteile wurden zu kostbaren Ressourcen. Städte waren teilweise zerstört, teilweise verlassen und teilweise von Menschen besiedelt, die sich weigerten, ihren letzten Rest Normalität aufzugeben. Las Vegas ist dabei keineswegs einzigartig. Die Apokalypse ist global. Ob Amerika, Europa, Asien oder Afrika, überall auf der Welt kämpfen Menschen mit denselben Problemen. Nur die Landschaft und die bevorzugte Art, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, unterscheiden sich.

Das Virus selbst ist bis heute nicht heilbar. Es gibt keinen Impfstoff, kein wirksames Medikament und keine bekannte Therapie, die eine fortgeschrittene Infektion zuverlässig stoppen kann. Noch schlimmer, es gibt keinen nachgewiesenen immunen Menschen. Es existieren Gerüchte über Personen, die angeblich mehrfach Kontakt mit Infizierten hatten und niemals erkrankten. Es gibt Geschichten über Kinder, die mitten in Ausbruchsgebieten überlebten, ohne Symptome zu entwickeln. Es gibt natürlich auch jede Menge Leute, die behaupten, immun zu sein, weil sie gerne Aufmerksamkeit bekommen. Einen wissenschaftlich bestätigten Fall gibt es nicht. Bisher konnte niemand beweisen, dass ein Mensch tatsächlich immun ist.

Tiere scheinen dagegen nicht infiziert zu werden. Hunde, Katzen, Pferde, Ratten und andere Tiere zeigen bislang keine Anzeichen dafür, selbst Träger des Virus zu werden. Das wäre beinahe eine gute Nachricht, wenn die Infizierten nicht beschlossen hätten, trotzdem jedes Lebewesen anzugreifen, das ihnen über den Weg läuft. Ein Hund ist für einen Zombie kein unschuldiges Tier, sondern schlicht ein weiteres bewegliches Ziel. Katzen haben immerhin den Vorteil, dass sie ohnehin schon seit Jahrtausenden davon überzeugt sind, dass Menschen, also auch Zombies, ihnen nichts zu sagen haben.

Und so lebt die Menschheit inzwischen seit drei Jahren am Ende der Welt. Die Apokalypse ist nicht vorbei. Sie hat lediglich aufgehört, täglich Schlagzeilen zu produzieren. Menschen haben gelernt, in Ruinen zu leben, Wasser zu filtern, Gemüse anzubauen, Fahrzeuge zu reparieren und nachts sehr genau darauf zu achten, welche Geräusche draußen zu hören sind. Einige bauen neue Gemeinschaften auf. Andere versuchen, alte Machtstrukturen wiederherzustellen. Wieder andere verkaufen Informationen, Waffen oder irgendetwas, das jemand dringend braucht. Und irgendwo laufen weiterhin Infizierte durch die Ruinen einer Welt, die einmal geglaubt hat, sie hätte alles unter Kontrolle.

Eine Heilung ist nicht in Sicht. Ein Impfstoff ist nicht in Sicht. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Aber hey, immerhin funktioniert in Las Vegas der Schwarzmarkt noch. Irgendwie muss man ja optimistisch bleiben.

SHORT
  • Das Virus wurde in einem geheimen Labor als Biowaffe entwickelt, gedacht für körperlich funktionsfähige, aggressive und nahezu gewissenlose Supersoldaten.
  • Der Erreger entkam und wurde von zunächst wenigen Infizierten nach draußen getragen.
  • Das Virus befällt vor allem Gehirn und zentrales Nervensystem, während der Körper lange funktionsfähig bleibt.
  • Impulskontrolle, Empathie, Angst und rationales Denken verschwinden zunehmend, übrig bleiben Aggression, Hunger und der Drang, andere Menschen anzugreifen.
  • Innerhalb weniger Monate breitete sich das Virus weltweit aus. Quarantänen, Abriegelungen und Ausgangssperren konnten die Ausbreitung nicht stoppen.
  • Nach etwa einem Jahr brachen Versorgungssysteme, Krankenhäuser, Polizei, Strom- und Wasserversorgung zunehmend zusammen.
  • Nach spätestens zwei Jahren kämpften nicht mehr nur Menschen gegen Infizierte, sondern auch Menschen gegen Menschen.
  • Drei Jahre nach Ausbruch waren Regierungen und internationale Strukturen weitgehend zusammengebrochen. Städte, Infrastruktur und Versorgungssysteme lagen größtenteils in Trümmern.
  • Es gibt weder Impfstoff noch wirksame Medikamente oder eine bekannte Therapie und bislang keinen wissenschaftlich bestätigten immunen Menschen.
  • Tiere werden offenbar nicht infiziert, aber von Zombies trotzdem angegriffen.




Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste